Batterie Ladestrom berechnen – So findest du das richtige Ladegerät

Batterie Ladestrom berechnen – So findest du das richtige Ladegerät

Batterie Ladestrom berechnen ist sehr wichtig, denn du verlängerst damit die Lebensdauer deiner Batterie. Außerdem verkürzt du die Ladezeit, sodass du die Batterie besser nutzen kannst. In diesem Ratgeber lernst du eine einfache Faustregel kennen. Und du erfährst, welche Stromwerte zu gängigen Batterien passen, damit du schnell und sicher das richtige Ladegerät auswählst.


Das Grundprinzip: Ladestrom und Batteriespannung

Damit ein Ladegerät richtig arbeitet, muss die Spannung zur Batterie passen. Denn nur dann lädt das Gerät sicher und schützt die Batterie. Übliche Spannungen sind 24 V, 48 V oder 80 V. Dabei wählst du immer die passende Spannung, damit der Ladevorgang stabil läuft.

Bei Nass-Traktionsbatterien nutzt du eine einfache Faustregel. Der Ladestrom liegt meist bei 14–20 % der C5-Leistung. So erreichst du eine kurze Ladezeit und schonst die Batterie. Das entspricht etwa 1/7 bis 1/5. Zusätzlich beachtest du immer die Angaben des Herstellers, damit die Batterie richtig lädt und ihre Leistung behält.


So berechnest du den passenden Ladestrom

Hat deine Batterie eine C5-Leistung von 250 Ah, dann wählst du einen Ladestrom von 35–50 A. In der Praxis haben sich 40 A bewährt, da dieser Wert die Batterie schont und zügig lädt.

Die Batteriespannung bestimmt, welches Ladegerät passt. Der Strom hängt jedoch nur von der C5-Leistung ab. Deshalb prüfst du diesen Wert immer zuerst. Außerdem vergleichst du die Angaben des Herstellers, damit du den richtigen Strom einstellst und die Batterie lange nutzt.

Für AGM-, GEL- oder Lithium-Batterien gelten andere Regeln. Deshalb informierst du dich vorab, weil falsche Werte die Batterie schädigen oder ihre Lebensdauer senken.


Typische Batteriewerte und empfohlene Stromstärken

Die folgende Tabelle zeigt gängige C5-Werte und passende Stromstärken. So findest du die richtigen Zahlen schnell und kannst sie gut vergleichen.

(Tabelle unverändert)

Hinweis: Die Spannung legt fest, welches Ladegerät du nutzt. Sie ändert jedoch nicht den Stromwert. Denn dafür zählt nur die C5-Leistung. Bei anderen Batterietypen prüfst du die Hinweise des Herstellers genau, damit du Fehler beim Laden vermeidest.


Tipps für Ladegeräte und Batterien

HF-Ladegeräte passen den Ladevorgang gut an. Und sie arbeiten sparsam. So verbrauchst du weniger Strom und schonst die Batterie. Außerdem eignen sich diese Geräte für viele Batterietypen, sodass du sie flexibel einsetzen kannst.

Das EUW-Verfahren verkürzt die Ladezeit. Gleichzeitig lädt es die Batterie gleichmäßig. So sinkt die Belastung. Deshalb führst du regelmäßig eine Ausgleichsladung durch, denn sie gleicht Spannungen aus und verlängert die Lebensdauer der Batterie.

Steht im Datenblatt nur ein C20-Wert, dann fragst du beim Hersteller nach dem C5-Wert. Denn ein einfaches Umrechnen führt oft zu falschen Ergebnissen und verursacht Ladeprobleme.


Entscheidungs-Check: So wählst du den richtigen Ladestrom

Kennst du den C5-Wert der Batterie, dann berechnest du den Strom korrekt. So vermeidest du Schäden durch falsches Laden.

Passt die Spannung des Ladegeräts zur Batterie, dann triffst du die richtige Wahl. Und der Ladevorgang läuft sicher und sauber.

Nutzt du die Batterie im Schichtbetrieb oder hast du wenig Ladezeit, dann wählst du einen Strom von 17–20 %. So schonst du die Batterie und machst sie schnell wieder einsatzbereit.

Sind Stromkosten wichtig, dann greifst du zu HF-Ladegeräten. Denn sie arbeiten sparsam und senken die Kosten auf Dauer.

Häufige Fragen

Nein. Zu hoher Strom kann die Batterie stressen. Richtwert & Herstellerangaben beachten.

Wenn Spannung & Strom passen und das Gerät konfigurierbar ist – ja.